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Egal, ob sie auf der Suche nach einem normalen Training sind oder Hilfe bei unerwünschtem Verhalten brauchen. Das gewaltfreie Training auf Basis positiver Verstärkung findet bei mir in jedem Bereich seine Anwendung. Es ist die logische Konsequenz aus den Erkenntnissen der Lerntheorie. Also dem Wissen darüber, wie ein Hund überhaupt lernt. Man kann einen Hund durchaus auch mit Strafe erziehen (wie ich es, mangels besseren Wissens, früher auch getan habe), die Frage ist nur, warum sollte man das wollen, sobald man weiß, dass es auch freundlich, liebevoll und kameradschaftlich geht. 

 

Strafe schafft kein Vertrauen

Vertrauen ist aber die Basis für jede stabile Verhaltensveränderung

 

Hunde zeigen nur jenes Verhalten immer wieder, welches für sie von Vorteil ist. Dabei ist es unerheblich, ob der Vorteil die Erlangung von etwas Angenehmen (Leckerchen, Spiel, Zuwendung, Aufmerksamkeit) oder die Vermeidung von etwas Unangenehmen, wie z.B. Schmerz- (Leinenruck, Fingerpieker, ...) und/oder Schreckreizen (fliegende Klapperdose, "TSCH", Donnerschlag -> Geräuschangst, ...), ist. 

 

Hunde kennen auch kein 'Richtig' oder 'Falsch', sie kennen nur 'Sicher' oder 'Gefährlich'. Deswegen kann man sich das Korrigieren auch sparen, da es keinen Lerneffekt nach sich zieht. Es lässt uns in den Augen des Hundes nur unberechenbar und unzuverlässig erscheinen (wir verhalten uns "komisch"), was schwer zu Lasten des Vertrauenskontos geht. 

 

Was wir für einen stabilen Trainingserfolg brauchen, ist die Kombination aus "lohnt sich" und "ist sicher". Ersteres erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass unser Hund das Verhalten immer wieder zeigt und Letzteres, dass er es überhaupt gerne zeigt.

  

Wir arbeiten nicht gegen die Gesetze Lerntheorie oder die Natur des Hundes, sondern machen sie uns vielmehr zu Nutze.

 

Das Ergebnis:

Ein Hund der uns vertraut und gerne mit uns zusammenarbeitet. Wir werden für ihn ein verlässlicher Partner.


 Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten,

bei diesem oder jenem Hund, nicht ohne Strafe erreichbar ist,

sagt nichts über den Hund aus,

sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten

 

Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold